Italien: Eine Reise nach Venedig
Venedig war einst durch den Handel mit Luxuswahren einer der wirtschaftlich und politisch mächtigsten Staaten der Welt. Heute ist die italienische Hafenstadt durch ihr einzigartiges Stadtbild und die sagenumwobenen Lagunen weltweit ein beliebtes Reiseziel für Touristen. Was bei einer Venedig-Reise zu beachten ist, auf was Sie lieber verzichten sollten und was es in Venedig alles zu sehen gibt – darüber informiert dieser Artikel mit einigen Insider-Tipps für venezianische Nachteulen.
Anreise nach Venedig
Venedig verfügt über zwei Flughäfen in der Nähe der Stadt: Venedig-Marco Polo und Treviso. Gerade letzterer wird gerne von günstigeren Fluggesellschaften angeflogen, in die Stadt gelangt man mit pendelnden Bussen. Venedig kann aber auch mit dem Zug erreicht werden, der Bahnhof liegt relativ zentral und wird von einer Vaporetto-Linie angefahren. Auch die Anreise mit dem Auto ist möglich, allerdings muss man auf einem der zahlreichen Parkplätze vor der Stadt parken, da innerhalb Venedigs (logischerweise) absolutes Fahrverbot besteht, selbst wenn man wollte, könnte man durch die engen Gassen und häufigen Wasserstraßen nicht mit einem Auto fahren. Es lässt sich sagen, dass die Anreise mit dem Zug die komfortabelste Lösung ist, zumal die deutsche Euro Night Linke von München bis nach Venedig verkehrt – angenehmer Reisen ist fast nicht möglich und das Europa-Spezial der Bahn teilweise sogar günstiger als ein Flug.
Sehenswürdigkeiten in Venedig
Zentrum und Haupttouristenattraktion Venedigs ist der Stadtteil San Marco. Hier findet man nicht nur den Markusplatz mit dem Markusturm (Campanile), sondern auch den weltberühmten Dogenpalast. Wer sich mal etwas gönnen möchte und ein paar Stunden mal nicht aufs Geld achten möchte, sollte sich einen Besuch im weltberühmten Café Florian gönnen. Einen schöneren Platz in Venedig gibt es praktsch nicht, vor allem abends lässt sich hier ein Cocktail in der Kulisse des Markusplatz genießen.
Ebenfalls ein Wahrzeichen Venedigs ist die Rialtobrücke. Im gleichnamigen Stadtteil Rialto gelegen ist sie Magnet für zahlreiche Touristen. Abzuraten ist vom Kauf von Waren, die auf der Brücke von heimischen Händlern angeboten werden – die Produkte sind meistens minderer Qualität und werden mit überteuertem Preis verkauft. Wer in Venedig mehrere Tage verweilt, sollte die Brücke auch mal nachts besuchen, durch die Beleuchtung kann man großartige Fotos schießen.
Es empfiehlt sich, einen deutschen Reiseführer vor der Reise nach Venedig anzuschaffen. Da man meistens nicht alles schafft, sollte man sich vorher schon ansehen, was für einen interessant ist – es gibt Kirchen und Plätze, aber auch kleine Gassen fernab der Touristenströme zu sehen. Am schönsten ist Venedig tatsächlich in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Tagestouristen abgereist sind. Eine Übernachtung in einem Hotel lohnt sich also auf jeden Fall.

