Fahrschule – der Schritt in die Eigenständigkeit
Heutzutage ist der Führerschein in jeder Lebenslage unerlässlich. Er bringt ein hohes Maß an Flexibilität mit sich, weshalb die Kosten für die Fahrausbildung nicht gescheut werden sollten. Die Führerscheinausbildung dauert ca. 4 bis 6 Monate, die Kosten können von Stadt zu Stadt variieren. Was man vor der Fahrausbildung beachten sollte, wie Lehrmittel günstig angeschafft werden und welche Praxiserfahrungen wichtig sind, können Sie dem folgenden Artikel entnehmen.
Die richtige Fahrschule
Die optimale Fahrschule befindet sich natürlich in Ihrer Nähe, denn Sie müssen beachten, dass Sie mindestens 14 Mal den theoretischen Unterricht besuchen müssen und mindestens 12 Mal von Ihrem Fahrlehrer zu Fahrstunden abgeholt werden müssen. Aber die Wahl der richtigen Fahrschule sollte nicht auf den Preis reduziert werden – vergleichen lohnt sich zwar meistens, aber natürlich muss man sich auch mit dem Fahrlehrer gut verstehen. Also sollte man alle Fahrschulen in der Nähe (Umkreis maximal 25 Kilometer) abklappern und sich die Möglichkeiten der Fahrausbildung erläutern lassen. Häufig erhält man hier neue Informationen, über die man zuvor noch nicht in Kenntnis gesetzt worden war. Fragen Sie auch im Familien- und Freundeskreis herum, welche Fahrschule zu empfehlen ist. Auf eine moderne Einrichtung der Unterrichtsräume und gute Übungsfahrzeuge sollte stets geachtet werden.
Die Lehrmittel – Fragebögen
Mit Fragebögen bereitet man sich auf die theoretische Prüfung vor – sie ist Voraussetzung, um an der praktischen Prüfung teilnehmen zu dürfen. Es gibt Fragebögen im Internet, aber natürlich gibt es auch noch die alten Papierbögen oder CD-Roms. Je nach dem, für was man sich entscheidet, sollte man sich stets vergewissern, dass die Lehrmittel auf dem neuesten Stand sind. Regelmäßiges Lernen und Durchgehen aller möglichen Fragen ist wichtig, um die theoretische Prüfung zu bestehen. Bei der Führerschein Klasse B sind nicht mehr als 10 Fehlerpunkte zulässig.
Lernsoftware aus dem Internet oder auf CD-Rom bietet häufig eine Kartei-Funktion, mit der man früher falsch beantwortete Fragebögen wiederholen kann. Diese Funktion sollte man eine Woche vor der theoretischen Prüfung nutzen, um sich optimal vorzubereiten.
Übungsstunden – zielorientiert Lernen
Man sollte lieber eine Übungsstunde zu viel, als eine zu wenig machen – praktische Prüfungen können gut und gerne an die 100 Euro kosten, Durchfallen ist hier eher nicht zu emfehlen. Bei den Übungsstunden sollte man darauf achten, in der Stadt zu üben, in der später die praktische Prüfung vollzogen wird. Häufig kennen die Fahrlehrer beliebte Strecken der Prüfer – die Besonderheiten wie Einbahnstraßen, Rechts vor Links, Ampeln und Grünpfeilschilder sollte man sich einprägen. Bei der Prüfung später ist darauf zu achten, entschlossen aber nicht zu schnell zu fahren. Prüfer müssen erkennen, dass Sie für den aktiven Straßenverkehr geeignet sind. Fehler wie das Nehmen der Vorfahrt oder das Überfahren von roten Ampeln dürfen in der praktischen Prüfung auf keinen Fall passieren.

